Alenas Tipps zur Hundefotografie

Der Vierbeiner im Fokus

 

Das Fotografieren ist bereits seit meiner frühen Jugend ein Hobby von mir. Seit über einem Jahr besitze ich eine Spiegelreflexkamera, ein Einsteigermodell namens Canon EOS 1200 D, mit dem ich mittlerweile große Freundschaft geschlossen habe.  Mein Lieblingsmotiv und übrigens auch ein sehr dankbares Motiv ist mein Hund, ein Shiba Inu. Ein Rüde, unkastriert, 6 Jahre alt – quasi im besten Alter. Herrn Shiba Inu stört die Gesellschaft der Kamera überhaupt nicht, im Gegenteil, er genießt sie teilweise sogar und das zu Recht, schließlich weiß er, dass er schön ist.

 

Der perfekte Ort für die Fotografie von Hunden

 

 

Am schönsten werden Fotos vom Vierbeiner natürlich draußen in der freien Natur. Besonders vormittags und nachmittags sind die Lichtverhältnisse optimal und die von der Sonne geworfenen Schatten sind nicht so hart wie zur Mittagszeit.Zudem kann sich ein Hund in der Natur natürlich auch viel freier bewegen als in einer Wohnung, was so manche lustige Schnappschüsse beim Spielen entstehen lässt. Sehr natürlich und authentisch werden Hundefotos übrigens immer, wenn der Hund weder ein Geschirr noch eine Leine trägt.Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Dein Hund sehr gut hört und sich auch abrufen lässt. Da mein kleiner Fuchs die Ohren aber gern mal Zuhause lässt, ist das bei uns leider kaum möglich. Ohne Leine ja, ohne Geschirr nein.

 

Die richtige Perspektive – auf Augenhöhe mit dem Vierbeiner

 

 

Damit Hundeportraits ausdrucksstark und authentisch wirken, sollten sie genau wie ein Portrait von Personen aufgebaut sein. Das bedeutet: Den Hund mit der Kamera auf Augenhöhe fotografieren. Besonders kleine Hunde wirken meist zerbrechlich und noch winziger, wenn sie aus der Vogelperspektive fotografiert werden.

 

Für Dich als Fotografen bedeutet das: Auf die Knie! Und wenn Dein Hund besonders klein ist, dann wirst Du für schöne Bilder leider nicht drum herum kommen, Dich auch einmal auf den Boden zu legen. Tolle Fotos als Ergebnis sind das den meisten Hundebesitzern jedoch wert. 

 

In Bewegung – Wie bekomme ich scharfe Bilder hin?

 

 

Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera hat man so viele Einstellungsmöglichkeiten, dass man dieses Problem in den Griff bekommt. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich mit der Kamera ein bisschen genauer auseinandersetzt.

 

Für mich ist bei der Bewegungsfotografie die Verschlusszeit der wichtigste Parameter. Diese sollte mindestens bei 1/500sek. liegen, besser noch sind 1/1000sek. Bei dieser Einstellung wirkt der sich bewegende Hund wie eingefroren auf dem Bild und der Hintergrund wird unscharf. ISO-Wert und sonstige Einstellungen müssen individuell je nach Lichtverhältnissen angepasst werden, dafür gibt es leider keine allgemeingültigen Mustereinstellungen.

 

Viel Spaß beim nächsten Spaziergang mit Hund und Kamera.

Wünscht Eure Alena Hoder

 

Über die Autorin

 

 

Alena Hoder ist nach einem Germanistik Studium im Online Marketing tätig und mit verantwortlich für den Blog von: rahmenversand.com.

 

In ihrer Freizeit liebt sie ausgedehnte Spaziergänge mit ihrem Hund und das Fotografieren. Bei ihrer täglichen Arbeit kann sie Berufliches und Hobby wunderbar miteinander verbinden, indem sie Artikel über Fotografie und kleinere DIY-Projekte veröffentlicht.  

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0