10 Tipps, so wird aus Deinem Foto ein Postkartenmotiv

Aus Lieblingsfoto, wird Lieblingspostkarte 

 

Du besitzt eine Kamera, mit der Du gerne fotografierst, und verschickst ab und an Postkarten an Deine Liebsten? Wie wäre es, wenn Du Dein nächstes Foto ein richtig schönes Postkartenmotiv hergibt, was Du ganz individuell drucken und an Freunde verschicken kannst. Hier sind 10 wichtige Tipps, die jedes Foto ganz einfach zum passenden Postkartenmotiv machen.

Tipp 1:

Der Vordergrund macht dein Bild gesund

 

 

Eine der wichtigsten Weisheiten bei Fotografen ist die, dass der Vordergrund entscheidend für das Bild sei. Wenn der Fokus auf einen Gegenstand im Vordergrund gerichtet ist, wird das Bild ruhiger und bekommt eine andere Tiefe.  Wenn Du an einem See spazieren gehst und diesen in einem Foto festhalten möchtest, ist es hilfreich, sich am Ufer einen Gegenstand zu suchen, den man in den Vordergrund stellen kann. Ein Steg, ein Boot oder eine Bank eignen sich hervorragend. Das lässt das Bild lebendig und dynamisch wirken und verleiht ihm eine besonders ausdrucksstarke Tiefe.

 

Tipp 2: 

Das richtige Motiv ist dort wo du es suchst

 

 

Entscheidend für das Ergebnis ist sicherlich die Wahl des Motivs. Frag Dich hierzu immer, was das Foto später erzählen soll. Eine reine Häuserkette mag beispielsweise im ersten Moment erscheinen. Aber gibt es daran ein besonderes Schild, welches du in den Mittelpunkt stellen möchtest? Sind spezielle Fensterläden angebracht? Oder finden sich eventuell sogar interessante Spiegelungen in den Scheiben? Schon wird auch ein ursprünglich langweiliges Motiv zu einem spannenden Bild.

 

 

Tipp 3: 

Für einzigartige Aufnahmen den richtigen Blickwinkel einnehmen

 

 

Betrachte die Dinge auch mal aus einem etwas anderen Blickwinkel. So wirkt ein Motiv vom Boden aus fotografiert gleich ganz andres. Türme können dadurch noch größer wirken. Eine Ansammlung von Säulen wirkt frontal und seitlich fotografiert ganz andres.Auch Kopfsteinpflaster bekommt vom Boden aus fotografiert eine ganz andere Wirkung. Probiere, wenn Du Dir unsicher bist, verschiedene Blickwinkel aus und weiche auch einmal ab von dem herkömmlichen Standpunkt. Dann bekommst Du auch außergewöhnliche Motive.

 

 

Tipp 4:

Im richtigen Licht – Die Kraft der Sonne nutzen

 

 

Ein Motiv verändert sich oft entschiedene mit dem Licht. So kann man durch eine gezielte Positionierung manchmal die Sonne hinter einem Haus verstecken, um Gegenlicht zu vermeiden.  Suche Dir, gut beleuchtete Orte, aus, bei welchen Du jedoch nicht komplett mit Gegenlicht kämpfen musst. Auf einen Blitz solltest Du wenn möglich verzichten. Dieser sorgt schnell für ein unnatürliches Licht. Vor allem bei Landschaftsaufnahmen ist ein Blitz nicht notwendig. Je heller das Licht, umso kürzer muss auch die Belichtungszeit ausfallen. Je dunkler es ist, umso länger muss die Belichtungszeit sein. Ab einer bestimmten Dunkelheit ist es aber kaum mehr möglich, die lange Belichtungszeit aus der Hand aufzunehmen. Hier muss ein Stativ zur Hilfe genommen werden, um Bilder ohne Verwackeln zu bekommen.

 

Tipp 5:

Keine halben Sachen - abschneiden verboten

 

 

Ein häufiger Fehler in der Fotografie ist, dass Teile abgeschnitten werden. Dabei ist es unerheblich, um welchen Gegenstand es sich handelt. So ist es bei einem Kirchturm sehr wichtig, dass die komplette Spitze abgebildet ist. Im Idealfall ist darüber noch etwas Spielraum.  Auch bei Bäumen sollte unbedingt die komplette Krone abgebildet werden. Bei Personen sollten bestenfalls die Füße nicht abgeschnitten sein. Dasselbe gilt auch für die Seiten eines Bildes. Und ganz wichtig sind möglichst saubere Ecken. So wirkt das Bild aufgeräumt, geordnet und bekommt eine Ganzheit, die nicht unvollständig wirkt.

 

 

Tipp 6:

Die Tiefenschärfe – am richtigen Rädchen drehen

 

 

Wenn Du bereits fortgeschrittener Fotograf bist, kannst Du auch mit der Tiefenschärfe arbeiten. Dabei wird ein Punkt scharf gestellt, während der restliche Teil des Bildes unscharf abgebildet wird. Je kleiner Du die Blende einstellst, umso größer ist der Effekt der Unschärfe. Dadurch kann das Auge gezielt auf einen Punkt gelenkt werden. Das Bokeh des unscharfen Bereichs bildet dazu einen schönen Hintergrund.

 

 

Tipp 7:

Details präsentieren mit passenden Ausschnitten

 

 

 

 

Arbeite mit Ausschnitten. Diese können das Bild spannend machen. In Kirchen wird dies besonders deutlich. Es ist kaum möglich, die Pracht einer Kirchenfassade in einem Foto zu dokumentieren. Greife hier, besonders schöne Stellen der Malereien heraus und halte diese in einem gezielten Ausschnitt fest. So wird das Auge gezielt auf diese schöne Stelle gelenkt und verliert sich nicht in einem ganzheitlichen Foto.

 

 

 

 

 

 

 

Tipp 8:

Mit Personen arbeiten – einen Nachteil zum Vorteil

 

 

Vor allem belebte Plätze sind schwierig zu fotografieren. Bei einer kleinen Gruppe von Menschen kann man manchmal noch abwarten, bis diese aus dem Bildbereich verschwunden sind. Bei belebten Plätzen muss man jedoch einfach mit der Menschenmenge spielen.  Warte, bis sich die Personen günstig abzeichnen. Es sollte verhindert werden, dass eine herausstechende Person ungewollt zu nah und unvorteilhaft im Bild auftaucht. Mit einer Masse von Personen wird ein Bild gleich viel lebendiger. Auch können die Relationen zueinander durch Personen auf dem Bild besser dargestellt werden.

 

 

Tipp 9:

Die richtige Zeit, bringt das richtige Licht

 

 

Wenn Sie einen Ort in der Nähe fotografieren möchten, achte auf den richtigen Stand der Sonne. Grelles Gegenlicht kann einem Bild schnell schaden. Dezentes Licht von der Seite oder vom Rücken dagegen kann sich schnell positiv auswirken. In den frühen Morgenstunden und den Abendstunden gibt es sehr weiches Licht, welches die Szene gleich ganz andres erscheinen lässt.

 

 

Tipp 10:

Der Goldene Schnitt – Verhältnisse nutzen

 

 

Ein häufiger Fehler ist auch, das Motiv immer mittig platzieren zu wollen. Das lässt ein Foto schnell langweilig und gewöhnlich werden. Der Goldene Schnitt sorgt für eine lebendige Komposition des Bildes.

 

Unter dem Goldenen Schnitt versteht man die richtige Positionierung des Motivs, welches sich im Idealfall horizontal gesehen im äußeren Drittel befinden soll. Vertikal gesehen soll es weiterhin mittig platziert werden. Bei der Aufnahme eines Sees ist besonders wichtig, dass die Wasserkante absolut waagrecht verläuft. Andernfalls sieht es so aus, als würde das Wasser seitlich am Bild auslaufen. Das alles kann durch eine gute Positionierung der Gegenstände im Bild verhindert werden.

 

 

Frische Ideen für schöne Motive – und los!

 

 Mit diesen 10 Tipps kann Dein nächstes Foto zu einem traumhaften Postkartenmotiv werden. Die Ergebnisse werden Dich selbst und allen denen Du eine Karte schickst überraschen! Wenn Du jetzt schon größer denkst und mit Deinen schönen Postkartenmotiven etwas Geld verdienen möchtest, kannst Du darüber nachdenken die Bildrechte zu verkaufen oder Du lässt Dir Deine Motive auf hochwertige Postkarten drucken (z. B. hier) und verkaufst diese an passende Händler und kleine Geschäfte aus der Gegend.

 

Und jetzt viel Spaß beim ausprobieren. Allzeit gutes Licht!

 

Über die Autorin

 

 

Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchenentwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketingstrategien mit Printmedien und klimaneutrale Produktion gehören zu ihren bevorzugten Themengebieten. Overnightprints.de als Online Druckerei legt dabei Schwerpunkte auf ein kleines aber sorgfältig ausgewähltes Sortiment hochwertiger Printprodukte, wie z. B. Visitenkarten, Postkarten und vielem mehr.

 

 


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